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„Nicht auf Hochglanz polierte und doch still funkelnde Songs …. detailreiche, lebendige Texte“ (HOOKED ON MUSIC)

„Flüssige und abwechslungsreich tänzelnde Gitarre ….. Lyrics mit Tiefgang, erzählerisch von hoher Qualität …… Stimmungsvolle Geschichten, die durch ihre atmosphärische Dichte das Kopfkino des Hörers automatisch in Schwung bringen“ (ROCKTIMES)

Auf ganz eigene Art präsentiert der Augsburger Sänger und Gitarrist RALF STEINBACHER seine ausnahmslos selbst geschriebenen Songs, in denen er verschiedenste musikalische Einflüsse zwischen Folk, Indie, Blues und Soul verarbeitet. Durch sein individuelles Songwriting bleibt Steinbacher dabei trotzdem stets authentisch und eigenständig. Die Texte erzählen oft kleine Short Stories, die untermalt von gekonntem Fingerpicking auf der Gitarre in auf das Wesentliche reduzierterForm präsentiert werden.

 

 

Ralf Steinbacher & Micha Herrmann DUO: Seit einigen Jahren gibt es die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Michael Herrmann. Gekonntes Fingerpicking auf der akustischen Gitarre trifft auf filigranes Klavierspiel und oft zweistimmigen Gesang. So werden die Songs in auf das Wesentliche reduzierter Form präsentiert, was einen intimen Konzertabend garantiert.

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RALF STEINBACHER BAND
: Zusammen mit Micha Herrmann, Andi Sechser und Nick Herrmann präsentiert der Augsburger Songwriter Ralf Steinbacher seine Songs in voller Bandbesetzung. Ralf Steinbacher – vocal, acoustic guitar, harmonica Micha Herrmann – piano, fender rhodes, harmony vocal Andreas Sechser – electric & acoustic bass, acoustic guitar Nikolas Herrmann – drums & percussion, electric bass

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Biographie
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Der 1970 in Aschaffenburg geborene Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Harmonikaspieler Ralf Steinbacher kann auf eine 25-jährige Karriere als Musiker zurückblicken.Knapp zwei Jahrzehnte war er als Gründungsmitglied und Harp-Spieler eine der prägenden Figuren der Bluesband THE BOOTLEGGIN‘ HOBOS, mit der er unzählige Auftritte im In- und Ausland absolvierte und deren insgesamt drei CDs sogar mehrere positive Reviews im LIVING BLUES MAGAZINE (USA) einheimsen konnten. Nach seinem Umzug nach Augsburg gründete Ralf 2005 die JUKEBOX BOUNCERS, aus denen schließlich MEMPHIS MOON hervorgingen, die sich einen Namen als Roots-Rock-Band machen konnten und die ebenfalls in Deutschland, Österreich und der Schweiz tourten. Seit Anfang 2012 verwirklicht sich Steinbacher einen lang gehegten Traum und ist als Singer/Songwriter solo oder mit kleiner Besetzung rein akustisch unterwegs, wobei ausschließlich eigenes Songmaterial präsentiert wird.


Besprechung des Albums „Raincoat Days“ auf ROCKTIMES:

Seit etwa 25 Jahren läuft bereits die Karriere des in Aschaffenburg geborenen und mittlerweile in Augsburg lebenden Musikers Ralf Steinbacher. Nun liegt mit „Raincoat Days“ die brandaktuelle Scheibe des Mittvierzigers vor, auf der er acht eigenkomponierte und mit Hilfe von befreundeten Musikern eingespielte Tracks festgehalten hat. Die sind meist sehr ruhig gehalten und werden musikalisch von der Akustikgitarre des Protagonisten bestimmt. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Gesang bzw. den nach eigener Aussage »…meist autobiographischen Texten.« Das lässt sich sehr gut an, die Lyrics haben Tiefgang und man hört dem Süddeutschen gerne zu. Wenn sich dann noch ein dezentes Schlagzeug, ein nachdrücklicher Bass und ein feines Piano hinzu gesellen, wird die Sache schließlich noch runder. Steinbacher hat spannende Geschichten zu erzählen – wie etwa seine ganz persönliche Beziehung über die Jahrzehnte (obwohl er sie nie persönlich kennengelernt hat) zu der Grande Dame der Songwriterinnen, Joni Mitchell. Dann ist da noch die bittersüße Story über einen ‚gesundheitlich‘ offensichtlich etwas angeschlagenen Freund, bei dem Lou Reed trotz des Songtitels „Lou Reed Passed Away“ eher eine Nebenrolle spielt – dennoch ein cleverer Songtitel, den – zumindest ich – hier eher als Metapher für das Ende einer Freundschaft verstehe.

Dafür, wie es manchmal so mit jahrzehntelangen Freundschaften gehen bzw. sich verlaufen kann liefert Steinbacher mit „My Oldest Friends“ ein passendes Beispiel, das später durch „Next To Nothing“ mit einem richtig schönen Liebeslied an seine Ehefrau gekontert wird. Die Akustik-Gitarre tänzelt durchgehend flüssig und abwechslungsreich durch die Songs, während sie im Piano einen sehr guten Gegenpol findet. Steinbachers deutscher Akzent ist nicht zu verleugnen, was aber lediglich als Anmerkung und nicht als Kritik gelten soll. Der Titelsong ist eine weitere launige Liebeserklärung an den Herbst, den Wind und Regen. Eher ungewöhnlich und sehr individuell, dafür aber noch lange nicht verwerflich und zudem in einen richtig guten Song verpackt.

Bei „Turn Of The Tide“ kommt die Ukulele des Protagonisten sehr angenehm zum Einsatz. Die erzählenden Strophen münden schließlich in den wohl eingängigsten Refrain der Scheibe, der sehr schnell im Ohr hängen bleibt. „Morning Sky“ ist eine Momentaufnahme aus dem Hause Steinbacher bzw. was einem so durch den Kopf gehen kann, während man so da sitzt und auf seine Tochter wartet, die bald von der Schule zurückkommen müsste. Sehr schön! Den gekonnten und sehr gelungenen Abschluss macht dann „We Are Young“.

Letzten Endes ist Ralf Steinbacher mit „Raincoat Days“ ein ruhiges, erzählerisch von hoher Qualität geprägtes Singer/Songwriter-Album gelungen, dem man gerne zuhört. Stimmungsvolle Geschichten, die durch ihre atmosphärische Dichte das Kopfkino des Hörers (sollte er des Englischen einigermaßen mächtig sein) automatisch in Schwung bringt. Feine Sache!

 

Besprechung des Albums „Raincoat Days“ (erschienen im Juli 2017) auf HOOKED ON MUSIC:

Wenigstens einer, dem dieser sogenannte „Sommer“ gefallen dürfte. Der Augsburger Singer/Songwriter/Liedermacher (passendes bitte anstreichen) RALF STEINBACHER, zuletzt unter dem Pseudonym Mo‘ Highways aktiv, bekennt sich als Fan von „Raincoat Days“. So lautet denn auch sein aktuelles Soloalbum, das wiederum mit sehr persönlich, ja autobiografisch gestalteten, detailreichen und lebendigen Texten zu überzeugen weiß. Im Titeltrack outet sich Steinbacher als etwas anders tickender Zeitgenosse: Statt Sonne, Sommer, Bacardi also lieber Regentropfen und Nebelschwaden, um die Gedanken treiben zu lassen und auch mal länger in den Federn verweilen zu können. Und auch kein Smartphone und kein Rumhampeln in den ach so sozialen Medien, sondern lieber echte, „analoge“ Freundschaften, die dann auch Jahrzehnte überdauern. Kurzum, durchweg sympathisch, dieser Künstler, der den Hörer dann auch ausführlich an seiner musikalischen Sozialisation teilhaben lässt: Er liebt Joni Mitchell, Nick Drake, Sam Cooke oder Lou Reed, Hauptsache nicht Depeche Mode. Und das offenbart sich auch in den kleinen, feinen, nicht auf Hochglanz polierten und doch still funkelnden Songs, zu denen wiederum langjährige musikalische Weggefährten wie Micha Herrmann mit seinem perlenden Klavierspiel zum Gelingen nachhaltig beigetragen haben. Und textlich gesellen sich zu den bereits zitierten Berühmtheiten auch die „ganz normalen Leute“ wie die alten Freunde Ed und Chris, und so gerät ein Lied wie My Oldest Friends zu einem Loblied auf die Freundschaft an sich, an der auch die zerfließende Zeit nagt, ihr aber letztlich substantiell nichts anhaben kann. Alles in allem ist „Raincoat Days“ ein gelungenes, relaxtes Singer-/Songwriter-Album, in das sehr viel Herzblut gesteckt wurde und bei dem sich das Hinhören und Nachlesen (siehe auch die Website des Künstlers) auf jeden Fall lohnt. Erhältlich ist das Album direkt bei Ralf Steinbacher

Review des Albums „Even A Blind Man Knows When He’s Walkin‘ I The Sun“, das 2013 unter dem Pseydonym MO‘ HIGHWAYS erschien (HOOKED ON MUSIC)

Bereits seit 25 Jahren ist der gebürtige Aschaffenburger und jetzt in Augsburg ansässige Ralf Steinbacher als Musiker aktiv. Er spielte in dieser Zeit in mehreren Formationen, die oftmals in Richtung Blues tendierten. Seit 2012 ist er zu seinem Alter Ego MO‘ HIGHWAYS mutiert und hat sich damit seiner (sicher nicht ganz) heimlichen Leidenschaft, der Musik, die im Südwesten Amerikas verortet ist. Zwischen Country, Folk, Blues und Americana bewegen sich die ruhigen, entspannten, allesamt von Steinbacher selbst komponierten Songs, die hier mit zahlreichen befreundeten Gastmusikern eingespielt wurden. Aufgrund der eher dezenten, auf Bodenständigkeit und “Handgemachtes“ Wert legenden Arrangements bei gleichzeitig vorhandener Eingängigkeit ist der selbstgewählte Begriff “Acoustic Roots Pop“ ziemlich treffend und bildhaft. Die Melodien gehen getragen von der angenehm warmen, eher tief angelegten Stimme Steinbachers, schön geschmeidig ins Ohr und wecken wohlige Erinnerungen an endlose weite Landschaften, in der die Zeit eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Zwischendurch wird es natürlich auch einmal etwas lebhafter, aber überwiegend ist hier zurückgenommene, sehr wohltuende Relaxtheit angesagt. Dabei lässt das schlafwandlerisch sichere Zusammenspiel erkennen, dass hier musikalische Freunde am Werk sind, die nicht zum ersten Mal zusammen agieren, sondern sich ideal ergänzen. Gemeinsam mit dem geschmackvoll gestalteten Artwork ergibt dies ein rundum gelungenes Album und für alle Singer-/Songwriter-Freunde ein Anlass, mal wieder in Fernweh zu schwelgen.

CD-Veröffentlichungen mit verschiedenen Bands: THE BOOTLEGGIN‘ HOBOS – „Special Blues Meals All Night … Live“ (1993) THE BOOTLEGGIN‘ HOBOS – „Ain’t Nobody Here But Us Chickens“ (1995) THE BOOTLEGGIN‘ HOBOS – „Jive Jungle“ (1998) JUKEBOX BOUNCERS – „Hate To See You Smile“ (2007) MEMPHIS MOON – „Hi Infidelity“ (2008) MEMPHIS MOON – „Till The Dark End Of The Night“ (2010) MO‘ HIGHWAYS – „Even A Blind Man Knows When He’s Walkin‘ In The Sun“ (2013) RALF STEINBACHER – „5 A.M. In Memphis,TN“ (2014, download only) RALF STEINBACHER – „Raincoat Days“ (2017)